Über Stille Frequenz
Das Burnout-nahe Quartal begann im Frühling 2024 mit einem harmlosen Symptom: Ich lag um 3 Uhr morgens wach und starrte an die Decke. Nicht aufgeregt, nicht besorgt, einfach wach. Als Projektleiterin in einer Münchner IT-Beratung ist mein Kopf selten wirklich leer, aber das war etwas anderes. Wochen wurden zu Monaten. Ich probierte alles, was in Schlafratgebern auftaucht: Melatonin-Spray, eine Schlafhygiene-Checkliste die ich drei Tage lang pflichtbewusst abhakte, eine App mit Regengeräuschen, die ich nach zehn Minuten frustriert wieder wegklickte.
Dann schickte mir eine Kollegin einen Link mit dem Kommentar: probier das mal ohne Erwartung. Es war eine Frequenz-Audio-Plattform. Ich war skeptisch. Klingt nach Esoterik. Aber ich war auch verzweifelt genug, um es auszuprobieren.
Ich fing an, abends ungefähr 20 Minuten lang Frequenz-Audios zu hören. Nach drei Wochen schlief ich das erste Mal seit Monaten durch. Ich kann dir nicht sagen, ob das am Audio lag oder daran, dass ich endlich eine Schlafroutine hatte, oder einfach daran, dass der schlimmste Teil des Quartals vorbei war. Was ich sagen kann: es hat geholfen, und ich habe weitergemacht.
Seitdem nutze ich Frequenzen auch für Fokus-Phasen während der Arbeit, besonders in Wochen mit vielen parallelen Projekten. Ich dokumentiere in einer simplen Notizen-App, was ich ausprobiere, wann, und was mir danach aufgefallen ist. Keine Wissenschaft, kein Biohacking-Protokoll. Nur ein persönliches Logbuch einer Frau mit einem stressigen Job, die etwas gefunden hat, das ihr hilft.
Stille Frequenz ist der Ort, an dem ich das aufschreibe. Nicht um zu überzeigen. Nicht um zu verkaufen. Sondern weil ich mir damals so etwas gewünscht hätte: ein ehrlicher Bericht von jemandem, der Frequenz-Audio aus dem echten Alltag kennt und nicht aus einer Wellness-Woche.
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